Gemeinschaft in der ev. Kirche - Flensburg

Südergraben 28 | 24937 Flensburg | Prediger: Samuel Liebmann

Auf ein Wort

Liebe Geschwister und Freunde

Nein! Furcht vor Weihnachten haben wir nicht. Eher ängsten uns viele Dinge des Alltags, Beziehungen sowie manche Entwicklungen in unserem Land oder in der Welt.

Damals, auf dem Hirtenfeld war es ähnlich. Die persönliche Begegnung mit der himmlischen Welt und mit der göttlichen Botschaft hatte schon etwas „Furchterregendes“ an sich. Doch, als der erste Anflug von Angst überwunden war, vertrauten die Hirten der Verkündigung. Sie gingen los, um sich vom Wahrheitsgehalt des Wortes zu überzeugen. Nur so konnten sie erleben, dass die Nachricht des Engels ehrlich war. Nur indem sie hingingen, wurde ihr traditioneller Glaube mit neuem Leben und echter Freude erfüllt.

Die Begegnung mit dem Kind von Bethlehem konnte nun viel in ihnen Leben bewirken. In der Tat war da echte Freude in ihnen aufgekommen. Freude, die nicht in materiellen Werten begründet und zu messen war. Es war die Freude am geheimnisvollen und zugleich erfahrbaren Handeln Gottes.

Hieran gab es keinen Zweifel mehr.
Darum gingen die Hirten auch nicht weg, wie sie gekommen waren.

Lukas berichtet davon, dass sie anderen Menschen, Kollegen, Nachbarn, Freunden und Fremden bezeugten, was sie von Jesus gehört und gesehen hatten.

Sie waren die ersten, die die erlebte Freude weitergaben. Durch dieses Zeugnis weckten sie bei vielen Menschen neue Hoffnung und neues Vertrauen in Gott, der uns in seinem Sohn ganz nahe gekommen ist.

Gerade an Weihnachten widerspiegeln Kinder oft etwas von der Freude und dem Staunen, mit dem Gott jeden Menschen, egal welchen Alters, auch heute noch beschenken möchte, wenn er das Ereignis von Bethlehem betrachtet.

In diesem Sinn wünsche ich allen Lesern eine gesegnete und frohe Weihnachtszeit und Gottes Segen für das neue Jahr - 2007!
In herzlicher Verbundenheit
grüßt Sie


Uwe Stiller