Gemeinschaft in der ev. Kirche - Flensburg

Südergraben 28 | 24937 Flensburg | Prediger: Samuel Liebmann

Auf ein Wort

Liebe Geschwister und Freunde

Der Psalmvers passt gut in den Sommer. Es ist Anfang Juli und wir sehnen uns nach mehr Sonne. Einige von Wolken und Regen gezeichnete Tage und Wochen liegen hinter uns.

Enttäuschungen, besonders bei Urlaubern, waren nicht zu überhören. Das Lob verstummte also glatt, Unzufriedenheit und Pessimismus griffen mit dem „Siebenschläfer“ um sich. Besucherzahlen in Strandregionen waren rückläufig. Nun kann man ja nur hoffen, dass es im August besser ist. Stopp!

So kann man das doch nicht sehen. Das Wetter ist doch nicht verantwortlich zu machen für unsere Stimmungen! Das wäre ja verhängnisvoll und es ist ja auch nicht so. Denn wie viel Unzufriedenheit bekunden Menschen an den herrlichsten und sonnigsten Tagen. Und ich denke zurück an unsere verregnete Ausfahrt für Menschen mit Behinderung am 16. Juni. Da gab es so viele glückliche und dankbare Menschen trotz des Dauerregens.

Der Psalmbeter möchte uns in sein Gotteslob mit hinein nehmen. Ihm ist wichtig, dass Gott der Herr unser Leben und alle unsere Tage begleitet. Gott umgibt und versorgt unser Leben jeden Tag. Dabei ist egal ob nun Wolken oder Regen den Blick auf den Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang verhindern. Es geht um Gott selbst, der Mensch geworden ist in Jesus Christus.

In Jesus hat Gott uns Gemeinschaft, seine liebevolle und vergebende Zuwendung und sogar seine Ewigkeit geschenkt. Das ist entscheidend für unsere innere und äußere Haltung und Stimmung. Hier liegt der Grund für unser tägliches, frohes und dankbares Gotteslob.

„Wir lassen uns die Stimmung nicht verderben …“ heißt es in einem Schlager. Nun bin ich kein Schlagerfan – aber ein Fan für tägliches Gotteslob. Diesen tollen Monatsspruch kann man übrigens wunderbar gemeinsam als Kanon singen.
Mit den besten Wünschen für die Sommerzeit grüßt


Uwe Stiller