Gemeinschaft in der ev. Kirche - Flensburg

Südergraben 28 | 24937 Flensburg | Prediger: Samuel Liebmann

Auf ein Wort

Liebe Geschwister und Freunde

Wovor haben wir Angst?
Es gibt Ängste, wie Flugangst, Höhenangst, oder Angst vor Spinnen. Aber wir haben auch vor alltäglichen Dingen manchmal Angst. Wie wird der Tag morgen, wird alles klappen, wie ich es geplant habe?

Zukunftsangst, die Angst vor dem Ungewissen, die beschäftigt auch Elisas Diener in der Geschichte 2. Könige 6, 8-24. Die Stadt Dotan wird von den Aramäern belagert. Sie sind deutlich in der Überzahl.

Elisa sprach: Fürchte dich nicht, denn derer sind mehr, die bei uns sind, als derer, die bei ihnen sind! Und Elisa betete und sprach: HERR, öffne ihm die Augen, dass er sehe!

Wie geht es uns, wenn wir die Augen zu machen? Wir hören in uns hinein. Hören den Herzschlag und unseren Atem. Wir nehmen den Geruch unserer Umgebung viel intensiver wahr. Das klingt eigentlich ganz beruhigend. Anderseits sehen wir aber auch den Weg nicht. Wir wissen nicht ob wir geradewegs auf eine Wand zu laufen.

Da öffnete der HERR dem Diener die Augen und er sah, und siehe, da war der Berg voll feuriger Rosse und Wagen um Elisa her.

Nur durch das öffnen der Augen, hat sich der Blickwinkel auf die Situation komplett verändert. Eilsas Diener hatte Angst. Jetzt weiß er ganz sicher, dass Gott da ist und ihnen beisteht und sie beschützt.

Paulus schreibt im Epheserbrief 1,18: Er öffne euch das innere Auge, damit ihr seht, welche Hoffnung er euch gegeben, zu welch großartigem Ziel er euch berufen hat. Er lasse euch erkennen, wie reich er euch beschenken will und zu welcher Herrlichkeit er euch bestimmt hat.

Was für eine Zusage, die Gott jedem von uns gibt. Aber das Ziel unseres Weges sehen wir meist nicht. Das bleibt bis zu Letzt eine Überraschung. Aber Gott zeigt einem an manchen Weggabelungen, welchen Weg man selber einschlagen soll.
Auch mir hat Gott in diesem Jahr gezeigt, was ich studieren soll. Ich werde Soziale Arbeit studieren.

Auch Euch als Gemeinschaft wünsche ich, dass Gott Euch zeigt, wie das nächste Jahr voraussichtlich ohne BFD-ler sein wird. Im Moment sieht es schwierig aus, aber ich bin sicher, dass Gott noch ein Ass im Ärmel hat.
Vielen Dank, dass ich dieses Jahr bei und mit Euch arbeiten durfte.

Es war mir eine große Freude


Ihre Luisa Weigmann