Gemeinschaft in der ev. Kirche - Flensburg

Südergraben 28 | 24937 Flensburg | Prediger: Samuel Liebmann

Auf ein Wort

Liebe Geschwister und Freunde

Ich wurde vor längerer Zeit gefragt, ob ich eine Art Abschlussandacht für diese Ausgabe des Gemeinschaftsblattes schreiben könnte. Natürlich habe ich ohne große Überlegung ja gesagt. Immerhin hatte ich noch knapp zwei Monate dafür Zeit. Nach ungefähr 1 ¾ Monaten dachte ich allerdings immer noch, dass ich noch so viel Zeit hätte, was dann natürlich nicht der Fall war. Diese Zeit, aber auch die Zeit davor, ging einfach irrsinnig schnell um. Das lag zum einen daran, dass hier in der Zeit so viel los war, zum anderen jedoch daran, dass sich die Arbeit in dieser Gemeinde nicht wie Arbeit anfühlt. Es ist für mich viel mehr ein Hobby, welches ich in diesem Jahr einfach noch mehr ausleben durfte, als vorher.
Und genau dafür möchte ich auch Danke sagen!
Danke für die Möglichkeit, dass ich meinen Freiwilligendienst in der Gemeinschaft absolvieren durfte. Danke für die neuen Bekanntschaften, die ich in diesem Jahr machen durfte. Danke für so viele nette Menschen, die mir die Arbeit so unglaublich entspannt und angenehm gemacht haben. Und der größte Dank gilt demjenigen, der das Ganze erst möglich gemacht hat. Gott hat mich in diesem Jahr ganz besonders begleitet. Ich hatte das Privileg, jeden Tag mit ihm und für ihn arbeiten zu dürfen und zu erleben, wie wunderbar er ist, egal was ich gerade gemacht habe. Er war immer da und ich konnte mich immer auf ihn verlassen.
Würde mich jemand nach einer Bibelstelle fragen, die meinen Freiwilligendienst gut beschreibt und zusammen fasst, würde ich deshalb den folgenden Vers wählen:
Ich liege und schlafe und erwache; denn der HERR hält mich.
(Psalm 3, 6)
Und wie schon gesagt, egal was ich getan oder auch nicht getan habe: Gott war da und hat seine schützende Hand über mich gehalten und mich getragen. Dafür möchte ich ihm und auch jedem Einzelnen, der dazu beigetragen hat, dass das Jahr zu einem so tollen Jahr für mich wurde, nochmals danken und mich auch im gleichen Atemzuge bei euch allen verabschieden.
Denn so sehr ich die Zeit hier auch genossen habe, hat mein Dasein als „Bufdi“ nun ein Ende.
Das ganze klingt dramatischer als es ist, denn ich werde hier in Flensburg noch in diesem Jahr eine Ausbildung zum Tischler anfangen und somit weiter in diese Gemeinschaft gehen. Also hoffe ich auf baldiges Wiedersehen und wünsche euch allen Gottes Segen.


Ihr Thorben Wurm